Aktuelles

Zwei neue ERC Synergy Grants

24/10/18 Sowohl Jan Lohmann als auch Joachim Wittbrodt und ihre jeweiligen Kooperationspartner konnten sich für die nächsten sechs Jahre einen ERC Synergy Grant sichern. 
Jan Lohmann (COS) und seine Kollegen Michael Boutros (DKFZ), Wolfgang Huber (EMBL) und Oliver Stegle (EMBL/DKFZ) erhielten den Grant für ihr Projekt: DECODE, Decoding Context-Dependent Genetic Networks in vivo
Jochen Wittbrodt (COS) und sein Kollege Ewan Birney (EBI, Hinxton, UK) waren mit ihrem Forschungsantrag: ‘IndiGene’ – Genetics of individuality erfolgreich. [...]

Aktuelles

Zwei neue ERC Synergy Grants

24/10/18 Sowohl Jan Lohmann als auch Joachim Wittbrodt und ihre jeweiligen Kooperationspartner konnten sich für die nächsten sechs Jahre einen ERC Synergy Grant sichern. 

Jan Lohmann (COS) und seine Kollegen Michael Boutros (DKFZ), Wolfgang Huber (EMBL) und Oliver Stegle (EMBL/DKFZ) erhielten den Grant für ihr Projekt: DECODE, Decoding Context-Dependent Genetic Networks in vivo

Jochen Wittbrodt (COS) und sein Kollege Ewan Birney (EBI, Hinxton, UK) waren mit ihrem Forschungsantrag: ‘IndiGene’ – Genetics of individuality erfolgreich. 

ERC Synergy Grants fördern Kooperationen zwischen zwei bis vier Wissenschaftlern, die explizit darstellen, dass das Projekt nur durch diese Zusammenarbeit sinnvoll und erfolgsversprechend ist. Das European Research Council hat am 23. Oktober die endgültige Liste mit den erfolgreichen Anträge publiziert. Mehr Info hier.

Pflanzen stoßen das Treibhausgas Lachgas in klimarelevanten Mengen aus

17/10/18 Lachgas ist ein Treibhausgas, das Ozonschicht und Erdklima beeinflusst. Bislang haben Experten angenommen, dass dieses Gas mit der chemischen Formel N2O für Distickstoffmonoxid vorwiegend durch Mikroben im Boden gebildet wird. Nun hat ein interdisziplinäres Forscherteam der Technischen Hochschule Bingen und Wissenschaftler unserer Universität, wie Dr. Stefan Greiner aus unserer Fakultät, Pflanzen als Quelle genauer untersucht. Das Ergebnis der Studie: Die Flora der Erde setzt Lachgas in klimarelevanten Mengen frei und trägt so zum Treibhauseffekt bei. Im Gegensatz zu der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung ist dieser Prozess jedoch Teil eines natürlichen Effekts. Mehr Info hier.

Hochgradig organisierter Prozess: Wie Proteinkomplexe in der Zelle entstehen

5/10/18 Die Bildung von Proteinkomplexen ist ein hochgradig organisierter Prozess, der nicht erst mit den „fertigen“ Proteinen erfolgt, sondern schon während der Synthese der Proteinuntereinheiten koordiniert stattfindet. Das zeigen Untersuchungen, die Forscher am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) durchgeführt haben. „Unsere Erkenntnisse ändern in grundlegender Weise das Verständnis darüber, wie biologisch aktive Komplexe von Proteinen in der Zelle entstehen“, so Prof. Dr. Bernd Bukau. Die Ergebnisse der Studie wurden in „Nature“ veröffentlicht. Mehr Info hier.

Präzise Genreparatur mit hoher Effizienz

29/08/18 Mit der molekulargenetischen Methode CRISPR/Cas können Brüche im Doppelstrang der DNA und damit zufällige Mutationen in jedem Zielgen herbeigeführt werden. Die exakte Reparatur eines Gens mithilfe einer Reparaturkopie ist jedoch nur außerordentlich aufwendig möglich. Dafür haben Forscher unserer Fakultät eine Lösung gefunden: Mit der Anwendung eines neuen Ansatzes am Modellorganismus Medaka haben sie die Grundlage geschaffen, um auf einfache Weise die Reparaturkopie eines defekten Gens in die DNA einzuschleusen. Wie der Entwicklungsbiologe Prof. Dr. Joachim Wittbrodt erläutert, ist mit diesem effizienten Verfahren die präzise Geneditierung in der Grundlagenforschung möglich, und eine Anwendung im therapeutischen Bereich rückt damit ein großes Stück näher. Mehr Info hier

Schutzfaktor für Nervenzellen durch die Nase verabreicht

24/08/18 Über die Nase können „Schutzproteine“ in das Gehirn eingebracht werden, die die Zerstörung von Nervenzellen nach einem Schlaganfall abschwächen. Das haben Wissenschaftler unserer Fakultät mit Untersuchungen am Mausmodell gezeigt. Die Forscher um Prof. Dr. Hilmar Bading arbeiten am Interdisziplinären Zentrum für Neurowissenschaften (IZN) an den wissenschaftlichen Grundlagen für neue Therapieformen, mit denen sich degenerative Prozesse beim Menschen aufhalten lassen. Dabei konzentriert sich das Team von Prof. Bading auf körpereigene neuroprotektive Mechanismen. Die jüngsten Forschungsergebnisse wurden in „Molecular Therapy“ veröffentlicht. Mehr Info hier

Hannah Monyer erhält den Akademiepreis 2018 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

3/07/18 Der mit 50.000 Euro dotierte Akademiepreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften für herausragende wissenschaftliche Leistungen geht in diesem Jahr an die Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Hannah Monyer, Leiterin der Abteilung Klinische Neurobiologie, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg. Sie ist gleichzeitig kooptiertes Mitglied der Fakultät Biowissenschaften. Der Preis gehört zu den höchsten Auszeichnungen, welche die Akademie zu vergeben hat. Die Preisverleihung fandet am 30. Juni 2018 im Rahmen der Festsitzung zum Leibniztag statt. Mehr Info hier

HEIDELTEC-Team doppelt erfolgreich

13/06/2018 Doppelt erfolgreich war das HEIDELTEC-Gründerteam am IPMB, das im Wettbewerb um den Gründerpreis Baden-Württemberg 2018 den mit 5000,- Euro dotierten 3. Platz erreicht hat und außerdem mit dem ACHEMA-Gründerpreis 2018 in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet wurde. Forschungs- und Entwicklungsgegenstand des HEIDELTEC-Unternehmens, das von Dr. Silvia Pantze, Dr. Robin Tremmel, Dr. Frieder Helm und Moritz Stadler betrieben wird, ist die Entwicklung fester oraler Arzneiformen für Peptid-und Proteinarzneistoffe mit dem Ziel auf intravenöse Injektionen für solche Arzneistoffe verzichten zu können. Auf Youtube ist eine Zusammenfassung zu sehen.

Sonderforschungsbereiche werden verlängert

18/05/2018 Mit drei Anträgen für die Förderung großer Forschungsverbünde ist die Universität Heidelberg in der aktuellen Bewilligungsrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich: Verlängert werden in der Heidelberger Medizin die beiden Sonderforschungsbereiche „Reaktive Metabolite als Ursache diabetischer Folgeschäden“ (SFB 1118) und „Integrative Analyse der Replikation und Ausbreitung pathogener Erreger“ (SFB 1129), die damit in die zweite Förderphase von vier Jahren eintreten. In einer dritten Förderperiode setzt der in den Biowissenschaften angesiedelte Sonderforschungsbereich „Selbsterneuerung und Differenzierung von Stammzellen“ (SFB 873) seine Arbeit fort. Für diese drei Verbünde stellt die DFG Fördermittel in Höhe von insgesamt mehr als 35 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus sind Wissenschaftler der Universität Heidelberg an einem SFB/Transregio mit Sprecherinstitution in München beteiligt. Mehr Information

Neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe: Wassersparende Gräser

15/05/2018 Eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe hat ihre Arbeit am Centre for Organismal Studies (COS)  aufgenommen. Gruppenleiter Dr. Michael Raissig und sein Team untersuchen, wie Gräser mikroskopisch kleine „atmende“ Poren auf ihren Blättern bilden. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, warum die Grasfamilie, zu der die wichtigsten Nahrungspflanzen wie Reis, Mais und Weizen gehören, den Gasaustausch zwischen Pflanze und Atmosphäre besonders effizient und dabei auch wassersparend gestalten kann. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Forschungsgruppe „Biologie der Spaltöffnungen“ über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro. Mehr Information hier.

Mit „Hilfe zur Selbsthilfe“ zum gefalteten Protein

11/05/2018 Wie molekulare Faltungshelfer, sogenannte Chaperone, zusammenarbeiten und so die Faltung von Proteinen in die richtigen Bahnen lenken, hat ein deutsch-niederländisches Forscherteam um Prof. Dr. Matthias Mayer vom Zentrum für Molekulare Biologie und Prof. Dr. Stefan Rüdiger vom Bijvoet Center for Biomolecular Research der Universität Utrecht untersucht. Dabei konnten die Wissenschaftler zeigen, dass die beiden wichtigsten Chaperonfamilien nicht selbst in den Faltungsprozess eingreifen, sondern das Protein dazu bringen, eigenständig die richtige Struktur einzunehmen. Sie leisten sozusagen „Hilfe zur Selbsthilfe“. Mehr Information hier.

Wie sich Zellen des Darms erneuern

26/04/2018 Der Darm vieler Organismen muss in der Lage sein, sich selbst zu erneuern, um sich von Stresssituationen wie bakteriellen Infektionen zu erholen. Möglich wird dies durch eine kleine Anzahl von Darm-Stammzellen, die sich lebenslang teilen und Tochterzellen produzieren können. Diese differenzieren aus zu hochspezialisierten Zelltypen des Darms. Prof. Sylvia Erhardt und Dr. Ana García del Arco vom ZMBH, haben diese Vorgänge am Modellorganismus der Fruchtfliege untersucht und neue Erkenntnisse zur Rolle der zentromerischen Proteine gewonnen, die maßgeblich die Zellteilung regulieren. Wie die Untersuchungen zeigen, besitzen sie auch eine wichtige Funktion bei der Zelldifferenzierung und Gewebeerneuerung. Mehr Information hier

Fakultät Biowissenschaften organisiert 'Akademische Mittagspause'

17/04/2018 15-minütige Fachvorträge, fernab des Hörsaals in der besonderen Atmosphäre der Peterskirche gehalten, unterhaltsam, lehrreich und vor allen Dingen leicht verständlich, mit anschließender Frage- und Gesprächsrunde - das ist das besondere Format der "Akademischen Mittagspause", einer Vortragsreihe, die 2011 als Teil des Jubiläums­programms zum 625-jährigen Bestehen der Universität Heidelberg erstmals stattfand und seitdem jedes Sommersemester von einer anderen Einrichtung der Universität gestaltet wird. In diesem Sommersemester organisiert die Fakultät Biowissenschaften diese Vortragsreihe mit als Thema 'von Anstandsdame bis Zebrafisch', 56 Reisen in den Kosmos Leben. Das ganze Programm können sie hier finden.

Spaltprodukt des Alzheimer-Schlüsselproteins APP stimuliert Nervenzellkommunikation

16/04/2018 Ein Spaltprodukt des Alzheimer-Schlüsselproteins APP stimuliert Nervenzellkommunikation und Gedächtnis. Das Protein-Fragment, bekannt als APPsα, besitzt neuroprotektive Eigenschaften und wirkt als Signalmolekül auf andere Nervenzellen. Doch auf welche Weise beeinflusst es die Gehirnfunktionen? Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Prof. Dr. Ulrike Müller, Wissenschaftlerin an der Universität Heidelberg, hat neue Erkenntnisse zum molekularen Mechanismus der zugrundeliegenden physiologischen Funktion gewonnen. Die Forscher entdeckten einen „Signalempfänger“ – einen Rezeptor – für APPsα, was Perspektiven für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze für Alzheimer eröffnet. Mehr Information.

Die Fachbereiche Lebenswissenschaften und Medizin aus Heidelberg deutschlandweit auf Platz eins

13/03/2018 In der Rangliste für den Fachbereich Lebenswissenschaften und Medizin belegt die Universität Heidelberg im neuen QS World University Rankings by Subject 2018 die nationale Spitzenposition und ist international auf Rang 40 platziert. Das Ende Februar veröffentlichte QS-Fächerranking besteht aus zwei Teilen: Neben den Ranglisten für übergreifende Bereiche gehören dazu auch Rankings, in denen jeweils einzelne Disziplinen erfasst werden. Die Bewertungen der Fachbereichs- und Fächerrankings basieren in erster Linie auf den Daten des QS World University Ranking. Als Indikatoren finden neben Zitationsanalysen die Daten aus den Wissenschaftler- und Arbeitgeberbefragungen Berücksichtigung, die fächerspezifisch ausgewertet wurden. Die Ergebnisse werden für die Fächer jeweils unterschiedlich gewichtet. Mehr Information.

„Gedächtnis“ der Sporen verbindet verschiedene Stadien des Lebenszyklus von Bakterien

8/03/2018 Das phänotypische Gedächtnis von Bacillus subtilis Sporen kann durch Markierung des Enzyms Alanin-Dehydrogenase mit einem rot-fluoreszierenden Protein sichtbar gemacht werden. Früh gebildete Sporen weisen eine höhere Enzymkonzentration auf als spät gebildete Sporen. Nach Zugabe der Aminosäure L-Alanin keimen die frühen Sporen schneller und wachsen wieder aus. Bakterielle Sporen speichern Informationen zur individuellen Wachstumsgeschichte ihrer Vorläuferzellen und verfügen somit über ein „Gedächtnis“, das die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus von Bakterien miteinander verbindet. Dies hat ein interdisziplinäres Forscherteam um Dr. Ilka Bischofs vom BioQuant-Zentrum der Universität Heidelberg in einer aktuellen Studie gezeigt. Das „Gedächtnis“ der Sporen könnte für das Auftreten verschiedener Anpassungsmerkmale von Mikroben verantwortlich sein. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht. Mehr info.

Frauke Melchior erhält den „FEBS│EMBO Women in Science Award“

21/02/2018 Prof. Dr. Frauke Melchior, die Dekanin unserer Fakultät und Biowissenschaftlerin am Zentrum für Molekulare Biologie, ist mit dem „FEBS│EMBO Women in Science Award 2018“ ausgezeichnet worden. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis gilt ihren bahnbrechenden Arbeiten im Bereich der Proteinforschung sowie ihrem Engagement als Mentorin von Nachwuchswissenschaftlern. Mehr Information finden sie hier.
 
 

Überlebensstrategien; eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der RNZ

31/01/2018 „Überlebensstrategien“ ist eine Veranstaltungsserie der lebenswissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche der Universität Heidelberg und der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) für die Heidelberger Öffentlichkeit. Die Abendveranstaltungen mit kurzen Vorträgen, moderierter Diskussion und musikalischer Umrahmung finden im Karlstorbahnhof statt. Die erste Veranstaltung mit dem Titel „Gefährliche Keime“ wird vom SFB 1129 gestaltet, Sprecher ist Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich. Weitere Informationen und alle Termine finden Sie hier.

KlarText Preis – Bewerbung bis 28/02

Dr. Dominik Niopek hat nicht nur den Ruprecht-Karls-Preis gewonnen (siehe unten), sondern auch schon im Oktober 2017 den Klaus-Tschira Preis für Klartext. Dieser Preis wird an Wissenschaftler verliehen, die kurzweilig und verständlich erklären, was sie in ihrer Doktorarbeit erforscht haben. Sein Beitrag ist hier zu finden. Jedes Jahr werden sieben Wissenschaftler aus den Bereichen Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik, ausgezeichnet. Gut zu wissen: bis zum 28.02 kann man sich wieder bewerben. Weitere Infos finden Sie hier.

DFG-Millionenförderung für Forschung zu Lipiden und zur Entwicklung von Pflanzen

In einer dritten Förderperiode wird der SFB/TRR 83 „Molekulare Architektur und zelluläre Funktionen von Lipid/Protein-Komplexen“ für weitere vier Jahre seine Arbeit fortsetzen. Für diesen Verbund der Lipidforschung an den Universitäten Heidelberg, Dresden und Bonn hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nach erfolgreicher Begutachtung Fördermittel bewilligt. Sprecherhochschule ist die Ruperto Carola: Im Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg (BZH) werden die standortübergreifenden Arbeiten des SFB/Transregio 83 koordiniert.

SFB 1101 „Molekulare Kodierung von Spezifität in pflanzlichen Prozessen“ wird seine erfolgreiche Arbeit ebenfalls für weitere vier Jahre fortsetzen. Insgesamt fünf Professoren der Fakultät Biowissenschaften, alle aus dem Centre for Organismal Studies (COS), an dem Forschungsverbund mitwirken. Die DFG hat für den Sonderforschungsbereich – die Sprecherfunktion liegt an der Universität Tübingen – Mittel in Höhe von knapp 12 Millionen Euro bewilligt. More Info

GBM-Preis für beste Masterarbeit

4/12/2017 ZMBH-Doktorand Roman Sakson ist am 29. November mit dem GBM-Masterpreis für seine Masterarbeit zum Thema „Establishment of an MRM Assay for the Quantification of Human Hsp90 and Its Cochaperones in Different HCC Cell Lines“ ausgezeichnet worden. Die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) würdigt mit diesem Preis herausragende Masterarbeiten in entsprechenden Fachbereichen. Die Masterarbeit im Rahmen seiner Molekulare Biotechnologie Master entstand 2016 am ZMBH in enger Kollaboration  zwischen der Gruppe von Prof. Dr. Matthias Mayer und von Dr. Thomas Ruppert.

Zwei Fakultätsmitglieder in der ‘Highly cited researchers’-Liste

21/11/2017 Sowohl Prof. Ralf Bartenschlager als auch Prof. Karin Schumacher sind in der Top 1% Gruppe der Wissenschaftler, die in ihrem Bereich am häufigsten zitiert werden. Clarivate Analytics (ein Spin-off von Thomson Reuters) hat die Publikationen von 2005 bis 2015 in Web of Science benutzt, um diese Scores zu bestimmen. Mehr Info

Doktorarbeit bekommt Ruprecht-Karls-Preis

20/11/2017 Dr. Dominik Niopek bekommt den Ruprecht-Karls-Preis für seine Doktorarbeit ‘Optogenetic control of Nucleocytoplasmic Protein Transport’. Diese Preise werden einmal pro Jahr von der Stiftung Universität Heidelberg an junge Nachwuchswissenschaftler der Universität Heidelberg verliehen, die eine herausragende Forschungsleistung erbracht haben. Mehr Info 

Entfernte Verwandte: TOR-Protein reguliert Zellwachstum bei Pflanze und Tier

27/10/2017 Aus einer gemeinsamen Vorläuferzelle haben sich zwei so unterschiedliche Lebewesen wie Pflanzen und Menschen entwickelt. Spuren dieser mehr als eine Milliarde Jahre zurückreichenden Verwandtschaft sind bis heute im Erbmaterial beider Organismen verankert. Ein internationales Team von Pflanzenforschern um Dr. Markus Wirtz und Prof. Dr. Rüdiger Hell von der Universität Heidelberg hat eine solche Spur – das TOR-Protein – genauer erforscht. In menschlichen und tierischen Zellen wirkt TOR als Signalgeber, der Überleben und Wachstum der Zellen steuert. Die Heidelberger Wissenschaftler deckten nun auf, wie dieses Protein auch in Pflanzenzellen als Wachstumsregulator fungiert. Mehr info

Blut-Hirn Schranke auf einem Chip 

24/10/2017 Für ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines Blut-Hirn Schranke Modells auf einem Chip erhält Prof. Dr. Gert Fricker vom IPMB zusammen mit Dr. Martin Stelzle vom Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen, Reutlingen, eine Förderung der Baden-Württemberg Stiftung für 3 Jahre in Höhe von rund 507.550 Euro. Das Projekt zielt auf die Erforschung generisch anwendbarer Mikrosystemtechnologien zur Integration elektrischer, elektrochemischer und optischer Sensoren in mikrophysiologische Systeme (organ-on-chip) im Mikrotiterplattenformat. Damit soll der Einfluss von mit diesen Sensoren präzise kontrollierbaren pathologischen Zuständen auf die Eigenschaften eines mikrofluidischen in vitro-Modells der Blut-Hirn-Schranke untersucht werden.

Wie Schalter in Bakterien funktionieren

14/10/2017 Viele Bakterien besitzen Riboschalter als molekulare Kontrollelemente, über die sie Gene an- und abschalten können. Wie diese „riboswitches“ funktionieren, haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie, der Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin nun mithilfe der lichtoptischen Mikroskopie an Einzelmolekülen grundlegend untersucht. Der Einsatz dieser Schalter könnte beispielsweise neue Möglichkeiten bei der Entwicklung von Antibiotika eröffnen, so der Heidelberger Wissenschaftler Prof. Dr. Andres Jäschke. Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift „Nature Chemical Biology“ veröffentlicht. Mehr info

Katharina Höfer erhielt GBM-Promotionspreis

24/9/2017 Dr. Katharina Höfer aus dem Labor von Prof. Dr. Andres Jäschke (Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie) ist auf der diesjährigen GBM Herbsttagung in Bochum mit dem GBM Promotionspreis ausgezeichnet worden. Der GBM-Promotionspreis würdigt eine herausragende Promotion in der Biochemie und/oder Molekularbiologie und ist mit 1.500 Euro dotiert. Frau Höfer erhielt den Preis für ihre Arbeit zum Thema „NAD-capped RNA in Bacteria - Scope and Function“ und nahm ihn am 24. September in Bochum entgegen. Mehr Info

Neue Einblicke in die Entstehung des vaskulären Systems

15/9/2017 Neue Einblicke in die Entstehung des vaskulären Systems: Forscher um Dr. Carmen Ruiz de Almodóvar vom Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg haben ein zentrales Element entdeckt, dass die Bildung von Blutgefäßen reguliert. Sie konnten zeigen, dass die Proteine YAP und TAZ eine wichtige Rolle in diesem Prozess spielen. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Developmental Cell“ veröffentlicht. Mehr Info

 

Maximale Präzision bei der Herstellung von Proteinen

8/9/2017 Die Wirkungsweise eines wichtigen Chaperons – eines molekularen Helfers bei der Herstellung von Proteinen – haben Wissenschaftler des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) untersucht. Gemeinsam mit Kollegen der Universität zu Köln und der Penn State University (USA) konnten sie zeigen, dass die Geschwindigkeit der Proteinherstellung und die Funktion dieses Chaperons mit der Bezeichnung Ssb zusammenhängen. Die Information zur Kontrolle der Synthesegeschwindigkeit ist im genetischen Code der Zelle gespeichert. So kann eine maximale Effizienz und Präzision in der Herstellung funktionsfähiger Proteine sicherstellt werden. Die Forschungsergebnisse wurden in „Cell“ veröffentlicht. Mehr Info

Neue Ausgründung aus dem IPMB: HeiDelTec

26/7/2017 Aus dem Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie ist eine neue Ausgründung hervorgegangen, die Heidelberg Delivery Technologies GmbH, HeiDelTec. Nach erfolgreicher Teilnahme am Exist-Forschungstransfer Programm des BMWi führt das IPMB damit pharmazeutische Grundlagenforschung zur Anwendung und setzt neue Impulse im Bereich Verbesserung der Bioverfügbarkeit und Wirkung pharmazeutischer Zubereitungen.

Das Gründungteam Dres. Silvia Pantze, Robin Tremmel, Frieder Helm und Johannes Parmentier aus dem Arbeitskreis von Prof. Fricker, Abteilung Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie des IPMB, sowie Betriebswirtschaftler Moritz Stadler entwickeln eine Technologie, die eine orale Verfügbarkeit von ansonsten parenteral verabreichten Wirkstoffen, z. B. Peptiden oder Proteinen, gewährleistet. Diese sogenannten Biologicals mit einem weltweiten Marktvolumen von ca. 220 Milliarden US$ p.a. müssen meist durch schmerzhafte Injektionen verabreicht werden, sodass ein sehr hoher Bedarf an alternativen Verabreichungsmöglichkeiten besteht.

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

26/6/2017 Eine internationale Konferenz veranstaltet der Sonderforschungsbereich „Selbsterneuerung und Differenzierung von Stammzellen“ der Universität Heidelberg am 29. und 30. Juni 2017. Auf Einladung des SFB 873 werden annähernd 20 Referenten aus Deutschland, Großbritannien und den USA über zentrale Fragestellungen und aktuelle Erkenntnisse aus dem Bereich der Stammzellforschung berichten. Dabei geht es zum Beispiel um neuronale oder blutbildende Stammzellen. „Wir versprechen uns von der Veranstaltung einen intensiven wissenschaftlichen Austausch, der entscheidende Impulse für die Arbeit und die strategische Ausrichtung unseres Verbundes bringen wird“, betont Prof. Dr. Jan Lohmann vom Centre for Organismal Studies (COS), der Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist. Erwartet werden rund 200 Teilnehmer. Mehr info

Wie Pflanzen und Tiere auf Signale ihrer Umwelt reagieren

19/6/17 Mit aktuellen Forschungsfragen der Lebenswissenschaften beschäftigt sich ein fächerübergreifendes Symposium, zu dem das Centre for Organismal Studies (COS) der Universität Heidelberg alle zwei Jahre einlädt. Hierbei werden Wissenschaftler aus unterschiedlichen Bereichen der Grundlagenforschung zusammengebracht, um neue Erkenntnisse zur Biologie von Tieren und Pflanzen zu diskutieren. Die nunmehr fünfte Veranstaltung findet am 21. und 22. Juni 2017 an der Ruperto Carola statt. Dabei wird es um die Frage gehen, wie Organismen Signale aus ihrer Umwelt wahrnehmen und wie sie darauf „antworten“. Zu dem internationalen Symposium „Senses and Sensitivity“ werden rund 200 Teilnehmer erwartet.

Analyse komplexer Proteininteraktionen

Bild: Isabel M. Schopp
9/6/17 Die Zusammensetzung bestimmter funktionaler Proteinkomplexe kann künftig mit beispielloser Auflösung in ihrer Zellumgebung analysiert werden. Möglich wird dies durch eine neue Untersuchungsmethode, die das Team von Nachwuchsgruppenleiter Dr. Julien Béthune am Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg entwickelt hat. Damit ist es den Wissenschaftlern gelungen, eine lange bestehende Hürde in der molekularen Zellbiologie zu überwinden. Zum Einsatz kommen soll die neue Technik mit dem Namen „split-BioID“ nun bei sogenannten kontextabhängigen Proteinkomplexen, die mit den bisherigen Verfahren nicht analysiert werden konnten. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht. Mehr Info

Neuer SFB zur Funktion eines fundamentalen Signalwegs für Entwicklung und Krankheit

26/05/2017 Mit der Funktion eines fundamentalen zellulären Signalwegs beschäftigt sich ein neuer Sonderforschungsbereich, der mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) seine Arbeit an der Universität Heidelberg aufnehmen wird. Nach erfolgreicher Begutachtung hat die DFG für einen Zeitraum von vier Jahren Fördermittel in Höhe von rund 8,5 Millionen Euro bewilligt. Sprecher des SFB 1324 „Mechanisms and functions of WnT signaling“ ist Prof. Dr. Thomas Holstein vom Centre for Organismal Studies (COS). Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen sogenannte Wnt-Proteine, die zentrale Prozesse in der Embryonalentwicklung, der Zelldifferenzierung sowie bei der Entstehung von Tumoren steuern. In umfassender interdisziplinärer Zusammenarbeit sollen die molekularen Mechanismen dieses für die Biologie zentralen Signalwegs aufgeklärt werden. Der SFB startet im Juli 2017. Mehr info

Preis der „Dr. Alexander und Dr. Rosemarie Bauer Stiftung für HBIGS Doktorand

17/05/2017 Mehmet Ali Öztürk, Doktorand an der Ruperto Carola und Mitglied der Hartmut Hoffmann-Berling Internationalen Graduiertenschule für Molekular- und Zellbiologie, hat den mit 3.000 Euro dotierten Preis der „Dr. Alexander und Dr. Rosemarie Bauer Stiftung“ erhalten. Ausgezeichnet wurde er für sein Forschungsvorhaben, in dem er die Interaktion zwischen bestimmten Proteinen und der DNA untersucht. In seiner Arbeit am Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) und am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) kombiniert Mehmet Ali Öztürk rechengestützte Methoden und Computersimulationen mit biophysikalischen Methoden aus der Experimentalbiologie. Der Preis wird jährlich wechselnd an herausragende Nachwuchswissenschaftler der Fakultät für Biowissenschaften und der Fakultät für Chemie und Geowissenschaften vergeben. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld ist zur Förderung eines Forschungsaufenthalts in einem Labor im In- oder Ausland vorgesehen. Die Preisverleihung fand am 17. Mai 2017 in Heidelberg statt. Mehr info

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

Bild: Eva-Sophie Wallner

27/04/2017 Mit Untersuchungen zu den Leitgeweben von Pflanzen konnten Wissenschaftler der Universität Heidelberg zentrale Faktoren identifizieren, die für die Bildung dieses pflanzlichen Gewebes, des sogenannten Phloems, eine entscheidende Bedeutung besitzen. Wie Prof. Dr. Thomas Greb vom Centre Organismal Studies (COS) erläutert, unterscheiden sie sich von allen bisher bekannten Faktoren, die die Spezifizierung von Zellen auslösen. Die Heidelberger Forschungserkenntnisse tragen dazu bei, die Vorgänge beim Stoffwechsel von Pflanzen besser zu verstehen. Veröffentlicht wurden sie in der Fachzeitschrift „Current Biology“. Mehr Info.

ERC Grant für Bernd Bukau

7/04/2017 Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergibt eine hochdotierte Förderung – einen ERC Advanced Grant für Spitzenforscher in Europa – an den Heidelberger Molekularbiologen Prof. Dr. Bernd Bukau. Über fünf Jahre wird damit ein Forschungsvorhaben an der Universität Heidelberg gefördert, in dem sich der Wissenschaftler mit der Entstehung von Proteinen in Zellen beschäftigen wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie eine Zelle neu hergestellte Aminosäureketten mit hoher Effizienz in funktionsfähige Proteine und Proteinkomplexe mit dreidimensionaler Struktur „falten“ kann. Prof. Bukau ist Direktor des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) und forscht zugleich am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Für die Forschungsarbeiten, die im Sommer 2017 beginnen, stehen rund 2,1 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Mehr Info

ERC Grant for Ed Hurt

7/04/2017 Der Biochemiker Prof. Dr. Ed Hurt erhält eine hochdotierte Förderung des Europäischen Forschungsrates (ERC), einen ERC Advanced Grant für Spitzenforscher in Europa. Der ERC fördert damit über einen Zeitraum von fünf Jahren ein Vorhaben, das sich mit der Entstehung von Ribosomen beschäftigt. Die Heidelberger Wissenschaftler um Prof. Hurt wollen die Prozesse untersuchen, die in der Anfangsphase der Herstellung dieser Protein-Fabriken der Zellen ablaufen und noch weitgehend unerforscht sind. Die Ergebnisse sollen zu einem besseren Verständnis von Ribosomopathien beitragen – Krankheiten, die durch Fehler bei der Ribosomen-Entstehung verursacht werden. Für die Forschungsarbeiten, die 2018 beginnen sollen, stellt der ERC rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ed Hurt lehrt und forscht am Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg (BZH). Mehr Info

Höchste wissenschaftliche Auszeichnung Taiwans für Hannah Monyer

16/03/2017 Der taiwanesische Wissenschaftsrat zeichnete Hannah Monyer vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg für ihre bahnbrechenden Arbeiten zum Gedächtnis mit dem Tsungming Tu-Preis aus. Der Preis ist die höchste akademische Ehre Taiwans für ausländische Wissenschaftler und ist mit 75.000 Dollar dotiert.
 

Untersuchungen von Heidelberger Molekularbiologen im Bereich der Parkinson-Forschung

22/02/17 Für ein Forschungsprojekt zur neurodegenerativen Parkinson-Erkrankung erhält der Heidelberger Molekularbiologe Prof. Dr. Bernd Bukau eine Förderung der Baden-Württemberg Stiftung in Höhe von rund 280.000 Euro. Mit dem Projekt werden die bisherigen Arbeiten von Prof. Bukau und seinem Team zur Auflösung von Proteinverklumpungen fortgeführt. Diese sind ursächlich verantwortlich für eine Reihe verschiedener Krankheiten wie beispielsweise auch Alzheimer. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die sogenannten Hitzeschockproteine, die als zelleigene Abwehr den Verklumpungen entgegenwirken. Die Wissenschaftler der Universität Heidelberg erwarten von den Forschungsergebnissen neue Erkenntnisse zur Entstehung und Verhinderung der Parkinson-Erkrankung. Die Stiftung finanziert das Projekt im Rahmen ihres Programms „Internationale Spitzenforschung III“ für drei Jahre.

Annika Guse erhält ERC Consolidator Grant

7/02/2017 Mit einer hochdotierten Förderung des Europäischen Forschungsrates (ERC), einem ERC Consolidator Grant für herausragende Forschungstalente, wird die Heidelberger Biologin Dr. Annika Guse ausgezeichnet. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird damit ein Vorhaben in der molekularen Zellbiologie gefördert, in dem sich die Wissenschaftlerin mit symbiotischen Beziehungen zwischen Nesseltieren – zum Beispiel Korallen – und einzelligen Algen befasst. Für die Forschungsarbeiten, die im Juni 2017 beginnen sollen, stellt der ERC Fördermittel in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Vorgesehen ist dabei auch die Anschaffung eines speziellen Forschungsgroßgerätes. Annika Guse lehrt und forscht am Centre for Organismal Studies der Universität Heidelberg. Mehr info